Hilfe zu GPS und Fundlisten

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Was sind Fundlisten? Pilz in Fundliste speichern
Alte Fundliste ansehen Funddaten bearbeiten
GPS-Position speichern GPS-Position auf Karte zeigen
GPS-Genauigkeit Am PC bearbeiten
CSV-Dateiaufbau Zeichensatz
Datenschutz
Was sind Fundlisten?

Fundlisten speichern Pilzfunde und Fundorte. Für jeden Tag wird eine eigene Fundlisten-Datei angelegt. Gespeichert wird in der Namen-Suche oder der Pilzbeschreibung, in dem dort auf FUNDLISTE geklickt wird. Es erscheint ein Pop-Up-Menü mit wählbaren Optionen. Siehe Pilz in Fundliste speichern.

Der Menüpunkt Fundlisten auf dem Startbildschirm öffnet den Fundlistenmanager und zeigt alle bisherigen Fundlisten an. Klick auf eine Fundliste öffnet deren Inhalt mit den Einzelfunden. Hier kann man durchblättern, durch ÄNDERN einen Einzelfund bearbeiten oder durch langen (!) Klick die Pilzbeschreibung öffnen.

Die Fundlisten werden in sogenannten CSV-Dateien (Comma-Separated-Values) gespeichert, die viele Programme lesen können. Das Trennzeichen ist Semikolon ";". Sonderzeichen sollten vermieden werden, Semikolon ist in Texten verboten und wird automatisch durch Doppelpunkt ":" ersetzt.

Die Fundlisten werden auf der internen SD-Karte im Verzeichnis ../MeinePilze/Fundlisten gespeichert.

Pilz in Fundliste speichern

Die Namen-Suche liefert eine Liste mit Pilznamen. Bei allen gültigen Hauptnamen können Sie das Feld FUNDLISTE anklicken. Bei Synonymen klicken Sie auf den Pilznamen. Es erscheint die Pilzbeschreibung mit dem zugehörigen Hauptnamen.

Befinden Sie sich in einer Pilzbeschreibung, so klicken Sie dort auf das Feld FUNDLISTE.

In beiden Fällen erscheint der Dialog Speichern in Fundliste mit dem Pilznamen, dem Finder, dem Bestimmer, einer Bemerkung, dem Dateinamen und Datum/Uhrzeit.

JA speichert sofort den Fund ohne Positionsdaten in der Datei mit dem aufgeführten Dateinamen.

JA, MIT GPS öffnet den Dialog Erfasse Position zum Empfangen der GPS-Positionsdaten, siehe GPS-Position speichern.

EINTREG ÄNDERN öffnet einen weiteren Dialog zum Verändern von Finder, Bestimmer, Bemerkung und Dateinamen, siehe Funddaten bearbeiten.

NEIN bricht den Vorgang ab.

Alte Fundliste ansehen

Eine Fundliste öffnen

Klicken Sie am Startbildschirm auf Fundlisten, so öffnet sich die Liste aller bisher gespeicherten Fundlisten. Sie ist umgekehrt alphabetisch geordnet. Die neuesten Fundlisten stehen oben, wenn Sie das vorgeschlagene Namensschema verwenden.
Ein Klick auf eine der Fundlisten öffnet diese zur Ansicht.

In der Fundliste öffnet ein langer (!) Klick auf einen Einzelfund zugehörige Pilzbeschreibung. Mit ÄNDERN gelangen Sie in das Menü Fundlisteneintrag ändern um einen Eintrag zu bearbeiten.

Im Menü Fundlisteneintrag ändern können Sie mit EINTRAG LÖSCHEN den Eintrag löschen.

Ändern Sie den Finder, Bestimmer oder die Bemerkung, so können sie den veränderten Eintrag mit EINTRAG SPEICHERN in Ihre Fundliste zurückspeichern.

Mit der Zurück-Taste brechen Sie den Vorgang ab.

Hinweis: Ändern Sie den Dateinamen, so wird der geänderte Eintrag und die gesamte Fundliste unter dem neuen Dateinamen als Kopie neu gespeichert. Die alte Fundliste bleibt unter dem alten Namen erhalten.

Funddaten bearbeiten

Im Funddaten-Editor können Sie den Finder, den Bestimmer, die Bemerkung, aber auch den Dateinamen ändern.

Finder dient zum Speichern des Findernamens. Sie dürfen hier aber auch etwas völlig anderes eingeben. Wie auch in allen anderen Eingabefeldern sind Sonderzeichen zu meiden, Semikolon ";" darf niemals verwendet werden und wird automatisch durch Doppelpunkt ":" ersetzt.

Bestimmer dient zum Eingeben des Bestimmers des Pilzes. Auch dieses Feld darf anders benutzt werden.

Bemerkung nimmt Kommentare zum Fund auf. Auch hier dürfen Sie das Feld anderweitig nutzen.

Dateiname ist der Dateiname, unter dem der Fund gespeichert wird. Die App gibt täglich einen neuen Namen in der Form FLjjmmtt vor. FL steht für Fundliste, jj für Jahr, mm für Monat und tt für Tag. Sie können auch einen beliebigen anderen Namen wählen. Vermeiden Sie Umlaute (ä, ö, ü, ß), Sonderzeichen und Leerzeichen. Ich empfehle den vorgegebenen Namen beizubehalten und hinten einen Kurznamen für das Fundgebiet anzuhängen, wie z.B. FL161102HarzAltenau. Dann sind Ihre Fundlisten automatisch nach Datum sortiert. Spätere Funktionen, die mit dem Dateinamen arbeiten, werden dieses Namensschema bevorzugt verwenden.

Mit EINTRAG SPEICHERN wird gespeichert, mit der Zurück-Taste brechen Sie den Vorgang ab.

Tipp: Den Dateinamen sollten Sie beim ersten Fund des Tages ändern, indem Sie z.B. das Fundgebiet hinten dran hängen. Anschließend wird Ihnen für den Rest des Tages immer wieder dieser neue Name vorgeschlagen.

GPS-Position speichern

Möchte man einen Pilzfund mit Positionsdaten, am besten mit GPS-Genauigkeit, speichern, so muss dazu der GPS-Empfänger eingeschaltet werden. Moderne Smartphones liefern sehr schnell eine grob geschätzte Position, die nach einer Weile immer genauer wird. Da wir den Fundort möglichst genau benötigen, empfiehlt es sich abzuwarten, bis die Positionsangabe präzise genug ist. Viel besser als 10 Meter sollte man jedoch nicht erwarten.

Klickt man bei der Namen-Suche oder der Pilzbeschreibung auf FUNDLISTE so erscheint der Dialog Speichern in Fundliste. Klickt man dort auf JA, MIT GPS so versucht die App die Positionsdaten zu ermitteln. Ebenso wenn man beim Fundliste ändern auf MIT GPS SPEICHERN klickt. Es erscheint entweder der Dialog GPS einschalten oder Erfasse Position.

GPS einschalten fordert zum Einschalten des GPS-Empfängers auf. Klickt man auf GPS EINSCHALTEN, so gelangt man in das zugehörige Android-Einstellmenü. Nach erfolgreichem Einschalten erscheint der Dialog Erfasse Position. Bricht man jedoch mit ABBRUCH ab, so gelangt man ebenfalls dorthin, hat jedoch keine gültige Position.

Erfasse Position zeigt an, wann die letzte Position empfangen wurde und wie genau sie ist. Zusätzlich wird die Position in WGS84-Koordinaten und als Messtischblatt (MTB) mit Quadrant (Q) und Minutenfeld (MF) angezeigt. Darunter steht, ob die Position mit GPS (gps) oder über mobile Netzwerke (network) ermittelt wurde. In Klammern stehen die derzeit erlaubten Ermittlungsarten. GPS ein/aus schaltet Ihren GPS-Empfänger über das Betriebssystem ein- bzw. aus. SPEICHERN IN FUNDLISTE trägt Ihre aktuelle Position zusammen mit den Funddaten in die Fundliste ein. War bis dahin kein Empfang möglich, so wird der Fund ohne Positionsdaten gespeichert.

GPS-Position auf Karte anzeigen

Klicken Sie auf dem Startbildschirm Fundlisten an und wählen Sie die gewünschte Fundliste aus. Bei allen Funden, zu denen die Position gespeichert wurde, erscheint das Feld KARTE. Klicken Sie darauf, so sucht Android eine geeignete Karten-App auf Ihrem Smartphone, um dort die Position des Fundes anzuzeigen. So können Sie Ihre Lieblings-Karten-App dafür verwenden.

Ich empfehle eine Offline-App, die Karten auf Ihrem Gerät speichert, damit keine Internetverbindung nötig ist. Das spart wertvolles Datenvolumen und ist im Wald oft die einzige Möglichkeit, wenn keine Mobilfunkstation erreichbar ist.

Aktuelle Versionen von Google-Maps, OsmAnd und Locus wurden von mir getestet, andere App's sind sicherlich auch geeignet.

Navigieren: Viele Karten-App's bieten eine Navigation von Ihrem aktuellen Standort zu der übermittelten Position an, einige auch für Fußgänger

Teilen: Einige Karten-App's erlauben über die Teilen-Funktion ein Versenden der Positionsdaten z.B. via WhatsApp oder andere Messenger.

Datenformat: Es wird ein von Google / Android vorgegebenes Standard-Datenformat in der folgenden Form an die Karten-App übergeben:
geo:0,0?q=52.123456,10.123456(Fliegenpilz)

Hinweis: Manche Karten-App's versuchen den Begriff in Klammern (im o.g. Beispiel Fliegenpilz) als Adresse auszuwerten und zeigen dann deren Position an. Das ist bei den Karten-App's von Version zu Version sehr unterschiedlich. Gut, dass kein Pilz Eiffelturm oder Kölner Dom heißt Smilie

GPS-Genauigkeit

Die Position kann entweder über die GPS-Satelliten oder über mobile Netzwerke und WLAN ermittelt werden.

GPS ist sehr genau (5 bis 10 Meter sind erreichbar) erfordert aber freien Blick zum Himmel zum Empfang der Satelliten. Zwischen Hochhäusern und in tiefen Gebirgstälern geht das sehr schlecht.

Mobile Netzwerke und WLAN findet man im städtischen Bereich und kaum im Wald. Sie sind im Prinzip viel ungenauer (einige 10 Meter sind erreichbar, im Wald einige 100 Meter) funktionieren aber ganz gut in dicht besiedelten Gebieten wie z.B. Stadtparks.

Ich empfehle beide Empfangsarten einzuschalten. Der Empfangsalgorithmus sucht sich dann das beste heraus.

Fundliste am PC bearbeiten

Alle Fundlisten werden als CSV-Dateien (Comma-Separated Values) gespeichert, siehe CSV-Dateiaufbau. Das Trennzeichen zwischen den Feldern ist das Semikolon ";". Es darf deshalb nicht im Text vorkommen und wird automatisch durch Doppelpunkt ":" ersetzt. Sonderzeichen sollten vermieden werden. Viele Programme, wie Word, Excel, Access, Open Office, Libre Office und andere erlauben das einfache Importieren dieses Dateityps. Es wird ein westeuropäischer Zeichensatz verwendet, den auch Windows-Rechner sofort verstehen, siehe Zeichensatz.

Verbinden Sie Ihren PC über USB oder WLAN mit Ihrem Android-Gerät und lesen Sie die Fundlisten-Dateien aus. Sie befinden sich auf der internen SD-Karte im Ordner MeinePilze/Fundlisten und enden alle mit der Dateiendung "csv", wie z.B. "FL140227.csv".

Tipp zu Word 2007 Word NICHT starten!, mit Dateiexplorer die Datei suchen, Rechtsklick auf die Datei (z.B. FL140227.csv), Öffnen mit wählen, Microsoft Office Word wählen, es erscheint die Dateikonvertierung, Textcodierung Windows (Standard) wählen, ok, gesamten Text markieren (z.B. mit Strg-A), Einfügen Tabelle, Text in Tabelle umwandeln mit Spaltenanzahl = 13 (früher 9) und Text trennen mit Semikolons, ok. Zum schöner Aussehen erneut alles markieren, Start, Schriftart Calibri wählen, nun Tabelle nach Belieben anpassen.

Tipp zu Excel 2007 Excel starten, Datei öffnen (z.B. FL140227.csv), zum schöner Ansehen gesamten Text markieren (z.B. mit Strg-A), Doppelklick auf die Trennlinie zwischen Feld A und B.

Tipp zu Access 2007 Access starten, Datei öffnen, Dateiendung Alle Dateien *.* wählen, Datei anklicken (z.B. FL140227.csv), es erscheint der Textverknüpfungsassistent, Mit Trennzeichen, Weitere (nicht weiter!), Trennzeichen: Semikolon" und "Datumsreihenfolge: TMJ" und "Keine 4-stelligen Jahreszahlen" und "Führende Nullen in Datumswerten", ok, weiter, Trennzeichen: Semikolon und Erste Zeile enthält Feldnamen, weiter, Bei Feldname Datum als Datentyp: Datum/Uhrzeit, weiter, Fertig stellen, Doppelklick auf Tabelle öffnet diese. Zum schöner Ansehen gesamten Text markieren (z.B. mit Strg-A), Doppelklick auf die Trennlinie zwischen Feld Datum und Zeit.

Tipp zu Open Office Writer (entspricht Word) Open Office Writer starten, Datei öffnen (z.B. FL140227.csv), es erscheint der Textimport, Zeichensatz Westeuropa (Windows-1252/Win-Latin 1) wählen, Trennoptionen Getrennt, nur (!) mit Semikolon, NICHT mit Komma, ok, es öffnet sich Open Office Calc und stellt die fertige Tabelle dar.

Tipp zu Open Office Calc (entspricht Excel) Open Office Calc starten, Datei öffnen (z.B. FL140227.csv), es erscheint der Textimport, Zeichensatz Westeuropa (Windows-1252/Win-Latin 1) wählen, Trennoptionen Getrennt, nur (!) mit Semikolon, NICHT mit Komma, ok.

CSV-Dateiaufbau

Die CSV-Datei (CSV = Comma Separated Values) ist eine zeilenweise aufgebaute Tabellendatei im Textformat. Die erste Zeile enthält die Spaltennamen, alle weitere Zeilen jeweils einen Fundlisteneintrag. In jeder Zeile werden die einzelnen Felder (Spalten) durch Semikolons voneinander getrennt. Dieses einfache Format verstehen die meisten Office- und Tabellenbearbeitungsprogramme.

Felddefinitionen

Bis einschließlich Version V2.0.32 (bis Ende August 2016) wurden in der Fundliste die 9 Spalten Datum bis Bemerkung gespeichert, seit Sept. 2016 sind die Positionsdaten als Spalten Breitengrad bis MTB hinzugekommen, die Fundlisten sind jetzt 13-spaltig. Außerdem wurde die Zeit um Sekundenwerte erweitert.

Datum im Format tt.mm.jj
Zeit im Format hh:mm ab September 2016 als hh:mm:ss
RefNr als Zahl zwischen 1 und 99999 (ohne Vornullen)
Wiss.Name z.B. als Kuehneromyces mutabilis
Autor z.B. als (J.C.Schaeffer 1774:E.M.Fries 1821) Singer & Smith 1946
Deut.Name z.B. als Stockschwämmchen
Finder z.B. als Susanne
Bestimmer z.B. als Peter
Bemerkung z.B. als an altem Buchenstubben

Breitengrad als nn,nnnnnn z.B. als 52,123456 (neu ab Sept. 2016)
Laengengrad als nn,nnnnnn z.B. als 10,123456 (neu ab Sept. 2016)
Genauigkeit als Positionsfehler in Metern z.B. 17 (neu ab Sept. 2016)
MTB mit Messtischblattnummer (4-stellig), Quadrant 1...4, Minutenfeld 1...15, z.B. MTB3729 Q2 MF5 (neu ab Sept. 2016)

Alle Felder können auch leer sein, dann wird sofort das Semikolon als Trennzeichen gesetzt. Der Breiten- und Längengrad wird zu 0,000000 und die Genauigkeit zu 0.

Die GPS-Positions-Daten werden als Breitengrad (Latitude, zählt bei uns von Süd nach Nord) und Längengrad (Longitude, zählt von West nach Ost) übermittelt. Das verwendete Koordinatensystem ist WGS84.

Messtischblätter (MTB) sind Kartenabschnitte mit einer Breite von 1/10 Grad (Süd/Nord-Richtung) und einer Länge von 1/6 Grad (West/Ost-Richtung), wie sie auch im Handel erhältlich sind. Sie haben eine 4-stellige Kartennummer. Die ersten beiden Ziffern zählen von Nord nach Süd, die letzten beiden von West nach Ost. Die Nummern gelten nur in Deutschland, andere Länder verwenden meist andere Systeme.

Ein Messtischblatt wird in 4 Quadranten (Q) aufgeteilt. Liegt es mit Norden nach oben, so ist der 1. Quadrant oben links, der 2. rechts daneben, der 3. links unten und der 4. rechts unten.

Jeder Quadrant wird in 15 Minutenfelder (MF) aufgeteilt. Liegt Norden oben, so wird es in 5 Minutenfelder in West/Ost-Richtung und in 3 Minutenfelder in Nord/Süd-Richtung aufgeteilt. Links oben ist also MF1, rechts oben MF5, links unten MF11, rechts unten MF15.

Beispieldatei

Beispielsweise enthält die Fundlistendatei FL160825Okeraue.csv mit vier Funden folgende Einträge:

Datum;Zeit;RefNr;Wiss.Name;Autor;Deut.Name;Finder;Bestimmer;Bemerkung;Breitengrad;Laengengrad;Genauigkeit;MTB
25.08.16;14:25:17;1224;Polyporus varius;(Pers. 1796) Fr.1821;Löwengelber Porling;Heike;Klaus;an liegendem Ast;52,123456;10,123456;12;MTB3729 Q2 MF5
25.08.16;14:27:36;3832;Bolbitius titubans;(Bull. 1789: Fr. 1821) Fr. 1838;Gold-Mistpilz;Peter;Klaus;am Boden;52,654321;10,654321;4;MTB3729 Q3 MF14
25.08.16;14:34:56;1556;Xerocomellus chrysenteron;(Bull. 1791) Sutura 2008;Rotfußröhrling;Heike;Heike;im Moos;0,000000;0,000000;0;
25.08.16;14:36:05;1556;Xerocomellus chrysenteron;(Bull. 1791) Sutura 2008;Rotfußröhrling;;;;0,000000;0,000000;0;

Zeile 1 enthält die Feldnamen, Zeile 2 und 3 Funde mit allen Angaben inkl. Positionsdaten, Zeile 4 alle Angaben außer Positionsdaten und Zeile 5 reine Funddaten ohne Finder, Bestimmer, Bemerkung und ohne Positionsdaten.

Hinweis: Ab Juli 2017 hat sich ein Feldname geändert: Der Autorenname befindet sich jetzt im Feld Autor, früher hieß dieses Feld Entdecker. Es befindet sich aber an gleicher Position.

Zeichensatz

Die App verwendet einen Westeuropäischen Zeichensatz, wie er unter Windows üblich ist. Er ist kompatibel zu den Westeuropäischen Zeichensätzen wie ISO 8859-x, cp1250, cp1252, Latin-1, ANSI und einigen anderen. Damit entfällt die lästige Konvertierung vom internationalen Unicode-Zeichensatz UTF-8, der bei Linux und damit auch unter Android Verwendung findet.

Datenschutz

Die App verarbeitet Positionsdaten nur lokal in den Fundlisten. Sie sendet keinerlei Positionsdaten ins Internet, sondern speichert sie lediglich lokal in den Fundlisten im Verzeichnis .../MeinePilze/Fundlisten/.

Der reine GPS-Empfang gibt ebenfalls keine Positionsdaten bekannt. Er benötigt lediglich freie Sicht auf den Himmel, um wie ein Radio Positionsdaten empfangen zu können. GPS ist in der Regel erheblich genauer als Positionsbestimmung über Mobile Netze und WLAN (network).

Positions-Empfang über Mobile Netze und WLAN ermittelt Ihre Position über externe Dienste und verrät damit immer Ihre Position. Das Gerät erfasst die Empfangsfeldstärke der Netze, sendet sie an Google o.ä. und erhält von dort die daraus errechnete Position. Im Wald ist diese Art der Positionsbestimmung sehr ungenau, in Städten hingegen schön schnell und auch recht genau.

Online-Karten-App's geben Ihre Positionsdaten ebenfalls immer weiter, allein schon um passende Kartenabschnitte herunterladen zu können. Sie sind im Wald mit unzureichendem Internetempfang nicht nutzbar.

Offline-Karten-App's verwenden gern eine Online-Positionssuche und übermitteln dabei Ihre Position. Manchmal ist das abschaltbar. Sie sind im Wald auch ohne Internetempfang gut nutzbar.

Ausschalten von WLAN und Mobile Daten in den Grundeinstellungen Ihres Gerätes verhindert jegliche Datenübertragungen ins Internet. Sie können dann jedoch auch kein WhatsApp oder andere Internetdienste nutzen.

Ihr Telefonprovider kennt Ihre Position solange Sie im Mobilfunknetz eingeloggt sind, um telefonieren zu können. Das hat aber nichts mit irgendeiner App zu tun.