Hilfe zu Fleischmerkmalen

Das Fleisch eines Pilzes besitzt wichtige Merkmale, die hier auswählbar sind. Es kann fest, weich, aber auch brüchig, zäh oder hohl sein. Es hat oft eine andere Farbe als die Pilzaußenseite und verfärbt sich gern beim Anschnitt. Der Geruch ist ein wichtiges Erkennungsmerkmal, ebenso der Geschmack (Nicht bei Giftpilzen, unbedingt wieder ausspucken). Bei einigen schwierigen Pilzgattungen testet man mit speziellen Makro-Chemikalien, ob und wie sich das Fleisch verfärbt.

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Chemie

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Zeige Ergebnis  durchsucht die Datenbank nach allen von Ihnen getätigten Auswahlen und zeigt anschließend eine Liste der dazu passenden Pilze. Je weiter oben ein Pilz in der Liste steht, desto mehr Merkmale stimmen mit Ihren Eingaben überein. Mit der zurück-Taste Taste kommen Sie wieder hierhin zurück.

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Die 5 Reiter Konsistenz, Farbe, Geruch, ...

Unter den 5 Reitern Konsistenz,  Farbe ,  Geruch ,  Geschmack  und  Chemie  befindet sich jeweils eine ganze Seite mit Auswahlkriterien.

Hier stellen Sie ein, was Sie an Merkmalen beobachten. Später starten Sie durch Druck auf  Zeige Ergebnis  das Durchsuchen der Datenbank. Es wird Ihnen eine Ergebnisliste präsentiert, bei der die am besten passenden Pilze oben stehen. Oder Sie gehen mit der > Taste zur Eingabe weiterer Merkmale weiter.

Konsistenz des Fleisches

Die Konsistenz des Fleisches gibt oft wertvolle Hinweise auf die Gattung oder Art. Täublinge haben z.B. brüchiges Fleisch, Nelkenschwindlinge hingegen sind sehr zäh. Einige Tintlinge zerfließen im Alter.

Farbe, Verfärbung

Das Fleisch eines aufgeschnittenen Pilzes hat oft eine andere Farbe als die Oberfläche, manchmal verfärbt es sich sogar. Das ergibt wichtige Bestimmungshinweise.

Geruch

Wenn es nicht zu kalt ist, kann man viele Pilze anhand ihres Geruches gut bestimmen. Anis-Champignons riechen z. B. sehr intensiv nach Anis, die Stinkmorchel nach Aas und der Knoblauchschwindling nach Knoblauch. Manche haben sehr charakteristische Gerüche. Nimmt man nicht gleich etwas war, so reibt man über die Lamellen oder den Stiel und riecht erneut. Bei kaltem Wetter wärmt man den Pilz etwas auf, zumindest an der Stelle an der man riechen möchte.

Geschmack

Eine Geschmacksprobe sollte man nur machen, wenn man den Pilz schon ganz gut erkannt hat und es sich nicht um einen Giftpilz handelt. Der Steinpilz schmeckt z. B. schön mild, der gern damit verwechselte Gallenröhrling ist so intensiv bitter, dass schon ein Anlecken unangenehm ist. Bei Täublingen ist die Geschmacksprobe wichtig, um essbare von ungenießbaren und giftigen zu unterscheiden.

Chemie

Viele Pilze lassen sich rein makroskopisch (d. h. durch reines Betrachten) nicht bestimmen. Bei manchen Arten wird die Erkennung erst durch chemische Reaktionen mit sogenannten Makroreagenzien möglich. Profis haben deshalb oft ein ganzes Sortiment an Chemikalienfläschchen bei sich. Es gibt Schäffer-Reaktionen für Champignonarten, Guajak und Eisensulfat für Täublinge, u . v. a. m.