Hilfe zu den Sporenmerkmalen

Sporen gehören zu den wichtigsten Mikromerkmalen eines Pilzes. Sie unterscheiden sich in ihrer Farbe, ihrer Form, ihrer Oberfläche, inneren Merkmalen und im Verhalten gegenüber chemischen Lösungen. Die meisten Merkmale lassen sich nur mikroskopisch bestimmen, chemische Reaktionen und Sporenpulverfarbe aber auch ohne. Kennen Sie einen Fachbegriff nicht, so können Sie ihn im Lexikon nachschlagen.

Geben Sie möglichst besondere Merkmale ein, die sie nur bei wenigen Pilzarten erwarten.

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Navigationsleiste Die 4 Tabellen-Reiter
SPP, Sporen-Pulverfarbe Sporen-Form
Sporen-Oberfläche Sporen-Eigenschaften

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Auswahl löschen  setzt alle Auswahlen beim aktuellen Reiter zurück. Alle anderen Auswahlen bleiben erhalten.

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Zeige Ergebnis  durchsucht die Datenbank nach allen von Ihnen getätigten Auswahlen und zeigt anschließend eine Liste der dazu passenden Pilze. Je weiter oben ein Pilz in der Liste steht, desto mehr Merkmale stimmen mit Ihren Eingaben überein. Mit der zurück-Taste Taste kommen Sie wieder hierhin zurück.

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Die 4 Reiter SPP, Form, Oberfläche und Eigenschaften

Unter den 4 Reitern  SPP, Sporen-Pulverfarbe ,  Sporen-Form ,  Sporen-Oberfläche  und  Sporen-Eigenschaften  befindet sich jeweils eine ganze Seite mit Auswahlkriterien. Hier stellen Sie ein, was Sie an Merkmalen beobachten. Später starten Sie durch Druck auf  Zeige Ergebnis  das Durchsuchen der Datenbank nach Pilzen, die möglichst gut mit Ihren Eingaben übereinstimmen. Es wird Ihnen eine Ergebnisliste präsentiert, bei der die am besten passenden Pilze oben stehen.

SPP, Sporen-Pulverfarbe

Die Sporenpulverfarbe (SPP) lässt sich ohne Mikroskop bestimmen. Trennen Sie den Hut vom Stiel und legen Sie ihn mit den Lamellen/Röhren nach unten auf ein weißes Stück Papier. Damit die Sporen nicht verwehen, decken Sie das Ganze mit einer Tasse o.ä. ab. Nach einigen Stunden sehen Sie auf dem Papier die Sporen. Bilden Sie daraus mit einem Messer einen kleines Häufchen, so dass Sie die Farbe beurteilen können. Um Sie nicht mit feinsten Farbabweichungen zu verwirren, die z.B. bei Täublingen eine wichtige Rolle spielen, sind hier zunächst nur die wichtigsten Farbgruppen aufgeführt, wie sie gängige Pilzbücher beschreiben.

Sporen-Form

Die Sporenform ist manchmal recht gut zu beschreiben, insbesondere wenn sie nicht nur irgendwie elliptisch ist. Sehr viele Sporen sind breitelliptisch oder ähnlich, so dass das meist kein gutes Merkmal ist. Haben sie aber eine abweichede Form, so ist das ein wichtiges Bestimmungsmerkmal.

Sporen-Oberfläche

Bei der Sporenoberfläche kommt es auf gute Beobachtungsgabe an. Hier sind die einige relativ leicht erkennbare Merkmale aufgeführt. Innerhalb einzelner Gattungen gibt es aber noch viel feinere Unterschiede, die hier den Rahmen sprengen würden.

Sporen-Eigenschaften

Eine wichtige Eigenschaft ist die Raktion auf eine Jodlösung wie Melzers-Reagenz oder Lugol. Färbt sich die Sporenüberfläche blau-dunkelgrau, so spricht man vom amyloiden Sporen (J+), färbt sie sich rotbraun sind sie dextrinoid, färbt sie sich gar nicht sind sie inamyloid (J-). Das kann man meist auch ohne Mikroskop an einem kleinen Häufchen Sporenpulver testen.

Die anderen hier aufgeführten Eigenschaften beziehen sich auf das Innenleben der Sporen und sind nur mit dem Mikroskop beurteilbar.